Status: nicht angemeldet 51 User online 15. Nov 2019

  
  
  

HAUPTSEITE
Passwort vergessen
IHR GRATISEINTRAG
REGISTRIERUNG
BERATUNG - CHAT
KINDERBETREUUNG
SCHULEN
DIENSTLEISTUNGEN
BERATUNG
FREIZEITANGEBOTE
QUALIFIKATION
SCHWARZES BRETT
LINKS
IMPRESSUM
DATENSCHUTZ

Aktuell

Zurück zur Familie-und-Arbeitswelt - Hauptseite

Nachricht vom 09.01.2019

Berufliche Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

09.01.2019

Berufliche Anerkennung  ausländischer Berufsabschlüsse

Als „Berufliche Anerkennung“ bezeichnet man die vergleichende Bewertung ausländischer Berufsabschlüsse mit dem Ziel, diese auf dem Arbeitsmarkt einzusetzen. Bewertet wird dabei die Gleichwertigkeit des ausländischen mit einem deutschen Referenzberuf. Wird eine Gleichwertigkeit festgestellt, ist der ausländische Berufsabschluss formal „anerkannt“.

Wie läuft das Verfahren ab?

Im Rahmen der beruflichen Anerkennung wird eine ausländische Berufsausbildung oder -fortbildung mit einer deutschen auf der Grundlage festgelegter formaler Kriterien – wie Inhalte, Dauer und Lernorte – verglichen. Reicht der formale Vergleich nicht aus, um die Gleichwertigkeit zu beurteilen oder eine volle Gleichwertigkeit bescheiden zu können, werden die zusätzlich vorliegenden individuellen Qualifikationen (z.B. Berufserfahrung, Weiterbildungen etc.) herangezogen. (individuelle Prüfung)

Sowohl das Verfahren als auch die Zuständigkeiten sind gesetzlich geregelt. Wer für welchen Beruf zuständig ist, erfahren Sie hier.

Weiterführende Informationen zum Verfahren finden Sie hier.

Was ist das Ergebnis eines Bewertungsverfahrens?

Das Ergebnis eines Bewertungsverfahrens ist ein rechtskräftiger Bescheid über die Gleichwertigkeit der vorliegenden ausländischen Berufsqualifikation mit einer deutschen Referenzqualifikation. Der Bescheid zeigt auf, welche Qualifikationen der Antragsteller oder die Antragstellerin besitzt, inwieweit diese dem deutschen Referenzberuf „gleichen“ und welche Unterschiede gegebenenfalls bestehen.

Arbeitgeber/-innen können sich mithilfe des Bescheids ein umfassendes Bild davon machen, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse ein Bewerber, eine Bewerberin oder ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin mit ausländischen Berufsqualifikationen mitbringt. Dies ermöglicht ihnen, Bewerber/-in und Mitarbeiter/-in ihren Qualifikationen entsprechend einzusetzen und die vorhandenen Potenziale bestmöglich zu nutzen. So fördert die berufliche Anerkennung die Integration von Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen und die Fachkräftesicherung durch Aktivierung vorhandener Potenziale.

Wer hat Zugang zu einem Anerkennungsverfahren?

Seit Inkrafttreten des Berufsqualifikationsgesetzes (BQFG) am 1. April 2012 haben alle Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit die Möglichkeit, ihre Abschlüsse bewerten zu lassen.

Für EU-/EWR-Staatsbürger/-innen gilt daneben nach wie vor die Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und Rates. Spätaussiedler können ihre Abschlüsse nach wie vor auch auf Grundlage von §10 des Bundesvertriebenengesetzes bewerten lassen.

Doch nicht für alle Berufe ist eine formale Anerkennung erforderlich. Nur zur Ausübung der sogenannten reglementierten Berufe muss sie vorliegen. Eine Liste der reglementierten Berufe finden Sie hier.

In den nicht reglementierten Berufen ist eine formale Anerkennung dagegen keine notwendige Voraussetzung für den Markt- bzw. Berufszugang. Allerdings erhöht der formale Bescheid einer deutschen zuständigen Stelle die Chancen auf eine qualifikationsadäquate Arbeitsstelle.

Mehr Informationen


Kontakt über FRAU & BERUF - Berliner Ring 8-10, Eingang Kathrine-Faust-Str. - 23843 Bad Oldesloe 
Telefon: (0 45 31) 8 88 48 - 91 - Fax: (0 45 31) 8 93 09 39
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen unter info@familieundarbeitswelt.de zur Verfügung. 
© 2002-2019 FRAU & BERUF Stormarn